3D-Einstellungen optimieren

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3Dvideos
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3D-Einstellungen optimieren

Beitragvon 3Dvideos » Mo 13. Nov 2017, 18:53

Gerne möchte ich mich als Neuling hier vorstellen. Ich bin 3D-Filmer

https://www.youtube.com/user/klausbellmann

nehme mit der Sony TD30 auf und schaue diese Filme auf zwei unterschiedlichen LG-Geräten. Die Sony TD30 ist eine leistungsstarke Consumer-Kamera und überzeugt neben ihrer Qualität durch ihre Kompaktheit. Sie ist so groß und leicht wie eine 2D-Kamera und äußerst vielseitig einsetzbar. Durch ihren Linsenabstand von 20mm erzeugt sie theoretisch relativ flache 3D-Bilder, wären da nicht... Fernsehgeräte wie die beiden LGs ( LM670S und LA6918ZA ). Diese halbautomatischen 3D-Fernseher lassen sich durch manuelle Einstellungen nämlich noch optimieren. Für stärkere Popouts kommen gerade beim LM670S die manuellen Einstellungen 3D-Tiefe 16, 3D-Blickpunkt -2, für stärkere Tiefenwirkung gerade beim LA6918ZA die manuellen Einstellungen 3D-Tiefe 10, 3D-Blickpunkt -9 in Frage. Prinzipiell kann man die Popout-Betonung, ebenso wie die Tiefen-Betonung an beiden Geräten vornehmen. Doch der LM670S produziert durch die Halbautomatik bei der Tiefen-Betonung gelegentlich weniger schöne, springende Bilder. Der LA6918ZA liefert solide stabile Bilder. Die Popout-Betonung ergibt plastische, lebendige, sehr eindringliche Bilder vor dem Bildschirm. Ein gutes Beispielvideo von der Sony TD30 findet sich dazu hier:

https://youtu.be/ubRDCPo05yI

Die Tiefen-Betonung bedeutet keineswegs einen Verzicht auf Popouts, lässt diese jedoch dezenter erscheinen und gewährt insgesamt einen natürlicheren Bildeindruck.

Die hervorragende 3D-Technik von LG verdient ein besseres Marketing. Gerade die Hybrid-Kombination aus Real3D und Umwandlung gewährleistet eindrucksvollere Bilder als die bloße Umwandlung. Durch das leichte Handling und die hohe Flexibilität der 20mm-Linsenabstand-Kamera könnte die Entwicklung der Fernsehwelt einen neuen Schub erfahren. Künftig müssten 2D-Fernseher 3D-Filme automatisch, eventuell durch einen zusätzlichen Stick für Altgeräte, in 2D umwandeln. Das ermöglicht eine neue Formatoffenheit durch einen gemischten Sendebetrieb. Allmählich würden die Sender den Anteil der 3D-Produktionen erhöhen, bis 3D schließlich der neue Sendestandard wird. Gleichwohl könnte jeder Zuschauer durch die neue Formatoffenheit in seinem Lieblingsformat schauen. Die Aufnahme und Produktion im Side-by-Side-Format würde gewährleisten, dass bei gleichem Produktionsaufwand für 2D und 3D die Bildqualität auf 4K und weiter steigen könnte.

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